Häufig gestellte Fragen

F: Muss ich in der Selbstbehandlung jedes Mal in der Skala von  0 bis 10 einschätzen, wie hoch meine Belastung in Bezug auf das emotionale Thema ist?
A: Die Einschätzung auf der Skala von 0 bis 10 ist eigentlich nur notwendig, wenn man mit Patienten arbeitet, um als Therapeut einschätzen zu können, ob sich nach dem Klopfdurchgang der Skalenwert verringert hat. In der Selbstbehandlung ist dies nicht notwendig, da man ja selber fühlt, ob es einem mit seinem Thema besser geht oder nicht.

F: Gibt es eine so genannte Erstverschlimmerung bei MET?
A: In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass sich Patienten nach der Behandlung etwas schlechter fühlen. Dieser Zustand  hält dann allerdings nur kurz an.

F: Ist es für einen Heilerfolg notwendig, genau den richtigen Satz zu treffen?
A: Es gibt in dem Sinne nicht den richtigen Satz, sondern nur den Satz, der für den Behandelten stimmig ist und das Thema am ehesten trifft.

F: Sollte man beim Klopfen immer versuchen auf den Skalenwert null zu kommen, oder ist es in Ordnung, wenn man nach zwei bis drei Durchgängen auf 1 oder 3 gekommen ist?
A: Wenn der Skalenwert nur auf 1 bis 3 gegangen ist und sich in Bezug auf das alte Thema nicht mehr verändert, bedeutet dies nach unserer Erfahrung, dass ein neues Thema aufgetaucht ist, was dann entsprechend neu benannt werden muss und dann mit einem erneuten Klopfdurchgang beklopft werden sollte.

F: Wie behandle ich Probleme bei Angehörigen, die das Klopfen allerdings ablehnen?
A: Grundsätzlich gilt die Regel, dass man nur denjenigen behandelt, der auch wirklich offen für die Behandlung ist. Ansonsten ist diejenige Person einfach noch nicht reif für eine Heilung der eigenen Problematik.

F: Ist es wichtig, auf einer bestimmten Körperseite zu klopfen?
A: Für den Erfolg einer MET-Behandlung ist es nicht wichtig, auf welcher Körperseite man die Meridianpunkte klopft. Man kann auch während eines Klopfdurchganges von einer Seite zur anderen wechseln.

F: Kann ich auch im Sitzen klopfen?
A: Kein Problem! Man kann im Sitzen, Stehen oder Liegen klopfen.

F: Wirkt die Behandlung effektiver, wenn ich von jemand anderen beklopft werde?
A: Grundsätzlich nicht. Aber manchmal ist es besser von jemand anderen beklopft zu werden, da man sich dann besser auf seinen Prozess konzentrieren kann. Zudem gibt es oft Themen, wo man selber den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Mein Gegenüber kann dann oft sehr gute Hinweise geben, was ich als nächstes klopfen sollte.

F: Muss man jedes Mal nach dem Beklopfen der 6 Punkte die Handrückenserie machen?
A: Prinzipiell empfiehlt es sich, nach dem Beklopfen die Handrückenserie zu machen. Allerdings kann es im weiteren Verlauf einer MET-Behandlung dazu kommen, dass in ziemlich schneller Folge schon während des Beklopfens neue Themen hochkommen. In diesen Fällen reicht es oftmals aus, nur die 6 Behandlungspunkte zu klopfen.

F: Muss ich alle Punkte zu Ende klopfen, wenn während des Beklopfens nach nur zwei oder drei Punkten das alte Thema nicht mehr vorhanden ist und ein neues Thema im Vordergrund ist?
A: Nach unserer Erfahrung kann man dann mit dem neuen Thema weiterklopfen. Man braucht nicht wieder mit dem Heilenden Satz in Bezug auf das neue Thema anfangen, sondern fängt mit dem ersten Klopfpunkt wieder an.

F: Es kommt manchmal nach einer Klopfsequenz ein anderes Thema hoch, obwohl der Skalenwert für das alte Thema  noch nicht sehr weit abgesunken ist?
A: In diesem Fall wird das neue Thema beklopft, da es sich in den Vordergrund geschoben hat, also bewusst geworden ist. Das alte Thema ist wahrscheinlich auf null, der Skalenwert bezieht sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das neue Thema.

F: Muss es zu jedem Problem, welches ich habe, ein Gefühl geben?
A: Nein. Bei Einstellungen („Ich finde das doof.“), Glaubenssätzen („Ich kann das nicht.“) oder Überzeugungen („Die Welt ist schlecht.“) sind keine Gefühle vorhanden. Dann nehmen Sie nur den betreffenden Satz und beklopfen ihn.

F: Darf Trauer sofort weggeklopft werden oder muss erst Trauerarbeit geleistet werden?
A: Wenn der Trauernde es wünscht, kann er mit MET behandelt werden. Nach unserer Erfahrung ist Trauerarbeit nicht mehr erforderlich, da der Trauernde durch MET sofort die Möglichkeit erhält, wieder aktiv und kreativ sein Leben zu gestalten.

F: Darf ich während der Schwangerschaft und während der Entbindung klopfen?
A: Gerade in dieser Zeit bietet es sich gerade zu an, die auftauchenden Themen mit MET Klopftherapie zu beklopfen, sofern es die Schwangere oder Gebärende wünscht: „Angst vor der Entbindung.“ „Angst vor den Schmerzen.“ „Angst ein krankes Kind zu gebären.“ „Angst vor einer Frühgeburt.“ Auch Übelkeit und Schmerzen usw. lassen sich sehr gut beklopfen.

F: Kann ich selber Wechseljahrsbeschwerden klopfen?
A: Ja. Mit MET kann man hervorragend die üblichen Probleme (Schweißausbrüche, Hitzewallungen) auflösen.

F: Wieso funktioniert das Klopfen beim Projekt „Innere Wunden Heilen“, wenn man bei einer MET-Behandlung doch immer das nehmen soll, was im Vordergrund ist?
A: Das funktioniert deshalb, weil man sich bewusst aus dem Pool von Themen ein Thema in den Vordergrund holt.

F: Was bedeutet es, wenn man während des Beklopfens seinen Behandlungssatz vergisst oder sich ständig verspricht?
A: Dies ist ein Hinweis darauf, dass sich die Thematik aufgelöst hat und dass man sich im Hinblick auf sein Problem auf einer neuen Bewusstseinsebene befindet.

F: Was bedeutet es, wenn ich während der Behandlung tief ausatme?
A: Auch dies ist ein sehr gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass sich das Problem aufgelöst hat.

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